Perlen

Sicher in ihrer Schale ist die Perle ein Sklave der Strömung

Schneller Tanzen,

Schneller Drehen,

durch das Meer aus Farben wehen,

Welt verschwimmt im Tanz der Funken,

und die Trauer ist versunken.
 

Musik rührt mich,

Musik lebt,

unaufhaltsam,

denn sie schwebt,

schlüpft durch Netze,

und durch Fallen,

lässt die Herzen vieler Wallen.
 

Hier und dort ist unaufhaltsam,

Leid und Schmerz in aller Pracht,

Tod und Teufel geben freundlich,

ihren Vertrag an die Nacht.
 

Diese sieht ihn,

freundlich lächelnd,

schreibt mit Tinte,

wie’s der Brauch,

auf den Lappen,

voller Texten,

ihren Namen gleich mit drauf.
 

Nun der Handel ist besiegelt,

unumgänglich ausgemacht,

Tod und Teufel,

unabhängig,

laufen beide durch den Schacht.
 

Durch das Dunkel unter Tage,

kommt das Paar mit großer Freud,

um die Büchse zu erbauen,

die Pandora einst verstreut.
 

Nun die Freude ist nicht lange,

schon kommt wieder Arbeit auf,

denn die Büchse sät vor allem,

Tod und Blut und Sünde aus.
 

In den Sünden die sie Taten,

sehen Seelen nun die Schmach,

und verfluchen diese Dame,

die die Büchse einst zerbrach.

Ungebändigt,

ungehämmt,

streifen Satyrn durch das Land,

Teufel’s Kinder,

Höllenbruten,

alle auf das Ziel gebannt,

zu zerstören diese Erde,

um zu schaffen neues Land.

Diese Welt ist nur ein Spielplatz,

ungeachtet bleiben wir,

höhere Mächte,

Finstere Schatten,

wundert unser Treiben hier.
 

Und das Ende es rückt näher,

Johannes,

er hatte Recht,

seht die Reiter wie sie kommen,

unbestechlich,

und gerecht,

Richten sie uns wie Verbrecher,

egal ob arm oder Adelsgeschlecht.
 

Ragnarök und die Offenbarung,

zwei Auslegungen des gleichen Ereignisses,

Loki und der Teufel,

Odin und Gott,

alles nur bildlich,

veränderbar durch einen Pinselstrich,

temporär und manipuliert,

tausendmal schon kopiert.
 

Unlängst blutig geschlagen,

liegen die Menschen da,

unverantwortlich war das Verhalten,

das wird ihnen jetzt klar.
 

Aus aller Stille,

hallt es,

unaufhaltsam,

durch die leeren Straßen,

der Klang,

verursacht durch Musik,

erst nur der Flügel,

dann die Bläser.
 

Durch die Straßen,

schwebend,

kommen nun die Retter.
 

Engel,

ungebändigt,

von Fanfaren angekündigt,

wandern durch die Straßen,

unglaublich edel,

und doch nicht arrogant,

nähern sie sich uns,

denn wir sind,

die Letzte Hoffnung,

der Neuen Welt.

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